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Schnarchen ist nicht nur ein weit verbreitetes akustisches Phänomen, sondern auch ein Symptom für eine mögliche größere gesundheitliche Gefährdung. Ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung leidet unter schlafbezogenen Atemstörungen, z.B. die Schlaf-Apnoe, welche Ursache für verschiedene Herzerkrankungen sein kann.

In der interdisziplinären Zusammenarbeit mit Zahnärzten und Kieferorthopäden kann das milde Schnarchen in den meisten Fällen mit Intraoralen Schnarch-Therapie-Geräten (IST-Geräte) behandelt werden.

Durch die Vorverlagerung des Unterkiefers wird die Muskulatur angespannt und damit der Rachenraum erweitert. Die seitlichen Führungsteleskope eines IST-Gerätes ermöglichen gute Lateralbewegungen und Öffnung des Unterkiefers.



Der Twin Block nach Clark ist von der Konstruktion her ein einfaches aber effektives Doppelplatten-System zur Distalbisskorrektur. Seitliche Aufbisse in OK und UK mit zueinander eingeschliffenen schiefen Ebenen ermöglichen die Bissumstellung.

Je nach Gestaltung der Basen, Wahl der Halteelemente und Labialbögen lässt sich die Doppelplatte einfach zum Funktionsprinzip „Aktivator“ umgestalten. So lassen sich die seitlichen Aufbisse zum Nivellieren in den Seitenzahnbereichen vertikal einschleifen.

Also mehrere Funktionen in einem Gerät ohne komfortmindernde Elemente.

Die Behandlung der Bisslagenabweichungen der ausgeprägten Kl. II- Fälle stellt häufig an die Kieferorthopädische Behandlung größere Anforderungen.

Das von Dr. William Clark 1980 vorgestellte Twinblockgerät weist eine Reihe von Vorteilen auf. Sowohl für den Patienten als auch für den Behandler ist es heute in England das am meisten benutzte, Kieferorthopädische Gerät.

  • Großer Tragekomfort
  • Ansprechendes Gerät
  • Schnelle Verbesserung der Gesichtsverhältnise
  • Ermöglicht Bewegung des Untrekiefers
  • Einfachheit
  • Kostengünstig
  • Schnelle Ergebnisse
  • Geringe Behandlungszeit
  • Fortfall der Notwendigkeit für den Gesichtsbogen
  • Mögliche Integration in die festsitzende Behandlung

Das Twinblockgerät hat die Behandlung der Kl. II-Anomalien revolutioniert. die meisten Kl. II-Frontzahn und Molarenbeziehungen können innerhalb von 6 Monaten korrigiert werden.Der Patient genießt den Vorteil einer exzellenten Gesichts-Ästhetik und der Behandler kann, wo nötig die Kl. I-Okklusion durch grundlegende festsitzende Mechaniken verbessern.